Schwarz-Gelb beamt Deutschland in gleichstellungspolitische Steinzeit zurück

Veröffentlicht am 04.04.2012 in Geschlechtergerechtigkeit

Zur aktuellen Diskussion innerhalb der CDU um das Betreuungsgeld, erklärt der Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, Alexander Schweitzer:

„Der Weltfrauentag und der Equal-Pay-Day sind noch nicht lange her, da möchten uns Familienministerin Schröder sowie Teile der schwarz-gelben Koalition in die gleichstellungspolitische Steinzeit zurück beamen. Wider jede Vernunft beharrt man dort auf der Einführung des Betreuungsgeldes. Wenn steigende Kinderarmut und Altersarmut bei Frauen die gesellschaftlichen Herausforderungen sind, kann das Einführen einer ‚Herdprämie‘ nicht die Antwort sein", kritisiert Schweitzer.

Vielmehr müsse die Politik dafür sorgen, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf endlich Wirklichkeit werde und Bildungschancen für Kinder nicht von ihrer sozialen Herkunft abhängen.

"Um für mehr Gerechtigkeit und Aufstiegschancen in unserer Gesellschaft zu sorgen, müssen Bildung und Betreuung ausgebaut werden und gebührenfrei sein“, fordert der Generalsekretär. Die durch ein widersinniges Betreuungsgeld gebundenen finanziellen Mittel sollten besser in den Ausbau wohnortnaher und hochwertiger Betreuungsangebote in Kindergärten und Schulen investiert werden.

„Erfreut nehme ich zur Kenntnis, dass diese Sicht der Dinge auch bei einigen CDU-Abgeordneten angekommen ist. Ich ermutige die internen Kritiker ausdrücklich: Verbannen Sie das Betreuungsgeld in die prähistorische Wüste und schicken Sie die überforderte Ressortministerin gleich hinterher!"

 

SPD

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