Mit der Reform des BAföG sehr zufrieden

Veröffentlicht am 30.08.2014 in Bildung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die Jusos des Kreises Altenkirchen begrüßen die beschlossene BAföG-Reform.

„Ich bin froh darüber, dass es uns gelungen ist das BAföG zu modernisieren. In der Praxis bedeutet dies, dass die Förderbeträge sowie die Freibeträge um 7 Prozent steigen. Insgesamt werden dadurch 825 Mio. Euro mehr für das BAföG aufgewandt,“ so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Auch die Jusos zeigen sich sehr zufrieden damit, dass das BAföG erhöht wurde: „Wie wir von Sabine Bätzing-Lichtenthäler erfahren haben, können durch die Erhöhung des Freibetrags insgesamt ca. 110.000 junge Menschen mehr von dem BAföG profitieren. Gleichzeitig werden auch die Familien mit den untersten Einkommen durch die Erhöhung der Förderbeiträge entlastet. Da sehen wir einen großen Schritt zu mehr Chancengleichheit, auch wenn auf diesem Feld noch viel Arbeit vor uns liegt.“

„Wir wollen dafür sorgen dass für die Bildungschancen Talent und Fleiß und nicht die soziale Herkunft entscheiden. Durch die geplante Reform kommen wir diesem Ziel nun ein großes Stück näher, “ so Bätzing-Lichtenthäler.

Die Jusos finden es wichtig und richtig, dass der Wohnzuschlag erhöht wird. Dadurch würden viele entscheidend entlastet und die realen Sorgen der Studenten ernst genommen. Besonders in den Universitätsstädten sind die Mieten in letzter Zeit rasant angestiegen.

Bätzing-Lichtenthäler weiter: „Zusätzlich konnten wir die Kinderbetreuungszuschläge erhöhen und die Situation für junge Familien oder auch für Alleinerziehende verbessern. Sie leben oft in prekären finanziellen Verhältnissen. Außerdem wird die bisherige Förderungslücke zwischen Bachelor und Master geschlossen. Das kann verhindern, dass Studierende in dieser Zeit in finanzielle oder soziale Schieflagen geraten.“

„Die Einführung der Online-Antragsstellung wird für viele unserer Generation den Umgang mit den BAföG-Ämtern deutlich vereinfachen. Die Probleme mit den Seitenlangen BAföG-Anträgen fallen nun weg, “ so die Jusos.

Insgesamt bewerteten sie gemeinsam mit „ihrer“ Bundestagsabgeordneten die kommende BAföG Reform als einen wichtigen Schritt zu mehr Chancengleichheit im deutschen Bildungssystem. Die Erhöhung des BAföG war schon im Wahlprogramm der SPD zur Bundestagswahl 2013 gefordert worden. So zeigten sich beide zufrieden, dass diese Forderung nun so umfassend und zügig umgesetzt wird. Dafür hatten sie sich im Wahlkampf gemeinsam eingesetzt.

 

SPD

Wie soll unsere Datengesellschaft der Zukunft aussehen? Wie können wir Innovation und Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft sicherstellen? Dazu hat SPD-Chefin Andrea Nahles mit einem Daten-für-Alle-Gesetz einen Vorschlag vorgelegt. Darüber wollen wir diskutieren - mit der digitalen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

11.02.2019 15:47
Zukunft in Arbeit.
Die SPD hat bei ihrer Jahresauftaktklausur wichtige Weichenstellungen für ihre Politik in den nächsten Jahren vorgenommen. Das Ziel: den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu erneuern und für die Zukunft zu stärken.

Die SPD erneuert sich. Jetzt gibt es erste Ergebnisse. Am Sonntag skizzierte Parteichefin Andrea Nahles das Konzept für einen neuen Sozialstaat. Damit lässt die SPD Hartz IV endgültig hinter sich und stellt Anerkennung von Lebensleistung und neue Chancen in den Mittelpunkt.

Solidarität, Zusammenhalt, Menschlichkeit - das sind die Grundsätze, unter denen wir den neuen Sozialstaat gestalten. Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, und zwar aller Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Herzstück ist unser neues Sozialstaatskonzept.

Deutlich längerer Bezug von Arbeitslosengeld I, Kindergrundsicherung, gestärkte Tarifbindung, Abschaffung vieler Sanktionen, ein Recht auf Weiterbildung und Qualifizierung. Das Sozialstaatskonzept von Andrea Nahles enthält viel Gutes. Kevin Kühnert hat selbst daran mitgearbeitet und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe im Interview mit t-online.de vorgestellt.