Gutes Klima zwischen den rheinland-pfälzischen DGB-Gewerkschaften und der SPD-Landesgruppe

Veröffentlicht am 01.02.2018 in Aktuell

Die regelmäßigen Treffen zwischen der rheinland-pfälzischen SPD-Landesgruppe und den Vertreterinnen und Vertretern des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland und seiner Mitgliedsgewerkschaften sind eine gut gepflegte Tradition. Am 16. Januar war es wieder soweit und natürlich war das Interesse am Verlauf der Sondierungsgespräche zu diesem Zeitpunkt – vor dem Sonderparteitag in Bonn – besonders groß.

Im Gespräch mit den Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern erfuhren wir Unterstützung für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen. Denn mit der Wiederherstellung der Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung, der Stärkung der Bildung und der Verbesserung der Pflege versprach bereits das Sondierungspapier bessere Ergebnisse für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land, als dies im Falle einer Jamaika-Regierung der Fall gewesen wäre, so die einhellige Einschätzung an diesem Abend. 

Die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter machten jedoch auch ihre Erwartung deutlich, dass die Verhandlerinnen und Verhandler der SPD besonders hart für die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, Verbesserungen bei der Rente oder auch der Förderung von sicherer Arbeit und Tarifbindung streiten sollen.

Bei einem Folgetermin in Mainz soll gemeinsam mit den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in der rheinland-pfälzischen Landespolitik erörtert werden, vor welche Herausforderungen die bereits laufende digitale Transformation Rheinland-Pfalz stellt. Was läuft bereits gut im Land? Wo muss investiert werden? Welche Chancen bringt der Prozess für die Menschen im Land mit sich? Wo lauern Gefahren? 

Einigkeit bestand auch in dem Bestreben, mit aller Kraft daran zu arbeiten, die AfD wieder aus den Parlamenten zu drängen. Wie das gelingen kann, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit hier bestehen, dazu werden wir uns mit dem DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften weiter eng austauschen. 

 

SPD

Wie soll unsere Datengesellschaft der Zukunft aussehen? Wie können wir Innovation und Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft sicherstellen? Dazu hat SPD-Chefin Andrea Nahles mit einem Daten-für-Alle-Gesetz einen Vorschlag vorgelegt. Darüber wollen wir diskutieren - mit der digitalen Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

11.02.2019 15:47
Zukunft in Arbeit.
Die SPD hat bei ihrer Jahresauftaktklausur wichtige Weichenstellungen für ihre Politik in den nächsten Jahren vorgenommen. Das Ziel: den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu erneuern und für die Zukunft zu stärken.

Die SPD erneuert sich. Jetzt gibt es erste Ergebnisse. Am Sonntag skizzierte Parteichefin Andrea Nahles das Konzept für einen neuen Sozialstaat. Damit lässt die SPD Hartz IV endgültig hinter sich und stellt Anerkennung von Lebensleistung und neue Chancen in den Mittelpunkt.

Solidarität, Zusammenhalt, Menschlichkeit - das sind die Grundsätze, unter denen wir den neuen Sozialstaat gestalten. Zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, und zwar aller Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Herzstück ist unser neues Sozialstaatskonzept.

Deutlich längerer Bezug von Arbeitslosengeld I, Kindergrundsicherung, gestärkte Tarifbindung, Abschaffung vieler Sanktionen, ein Recht auf Weiterbildung und Qualifizierung. Das Sozialstaatskonzept von Andrea Nahles enthält viel Gutes. Kevin Kühnert hat selbst daran mitgearbeitet und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe im Interview mit t-online.de vorgestellt.