Gustav Herzog: Wir gestalten den digitalen Fortschritt!

Veröffentlicht am 07.12.2018 in Pressemitteilung

Die Digitalisierung wird unser Leben und unser gesellschaftliches Miteinander in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zunehmend verändern. Berufsbilder und Freizeitverhalten, Mobilität, Dienstleistungsangebote und industrielle Produktion werden sich dem digitalen Angebot unaufhaltsam anpassen. Kein Bereich wird vom explosionsartigen Ausweiten der Erfassung, Übertragung, Speicherung und Verarbeitung von Daten verschont bleiben.

Es ist Aufgabe der Sozialdemokratie, den technologischen Wandel im Interesse der Menschen zu gestalten. Wir werden es nicht einigen wenigen internationalen IT-Konzernen überlassen, darüber zu bestimmen. Es ist unsere Aufgabe, die Chancen und Potentiale nutzbar zu machen und zugleich die damit verbundenen Risiken und Ängste zu minimieren. Es war Andrea Nahles, die damals als Arbeitsministerin „Industrie 4.0“ und „Arbeit 4.0“ miteinander verknüpft und gleichgesetzt hat. Der Deutsche Bundestag hat zwei Enquete-Kommissionen eingesetzt: "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" und „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“.

Die Infrastruktur für die Digitalisierung wird mit Schwung ausgebaut: Die Ausschreibung der Kommunen für die Gigabitnetze laufen, viele setzen mit dem neuen Förderregime schon jetzt auf Glasfaser bis ins Gebäude. Hier ziehen Bund, Land und Kommunen sehr gut an einem Strang.

In den letzten Monaten hat die öffentliche Debatte um die weißen Flecken in den Mobilfunknetzen an Fahrt gewonnen. Hier werden zu oft Dinge zusammen in einen Topf geworfen, die jedoch getrennt betrachtet werden müssen. Funklöcher in bestehenden Netzen, allen voran 4G (LTE) sind ein Ärgernis insbesondere im ländlichen Raum. Hier haben die Mobilfunkbetreiber jedoch noch bis Ende 2019 Zeit, die Versorgungsauflagen aus der Frequenzversteigerung 2015 zu erfüllen. Die Zusage, 98% der Haushalte mit LTE zu versorgen, müssen alle drei Frequenzinhaber bis dahin einhalten. Beim neuen Mobilfunkstandard 5G gehen wir weiter in die Fläche und haben dafür in den Versorgungsauflagen neben 98% der Haushalte auch die Verkehrswege, also Straßen Schienen- und Wasserwege mit Bandbreiten und Latenz versehen. Der Ausbau soll in Stufen bis 2022 bzw. 2024 erfolgen. Neben den öffentlichen Mobilfunknetzen haben wir auch 100 MHz für Industrie- und Gewerbeparks, so genannte autonome Netze auf lokalen Frequenzen, reserviert. Damit ist insgesamt abgesichert, dass Anwendungen der Zukunft wie autonomes Fahren, smart City oder smart Farming auch im ländlichen Raum möglich werden. Mit fünf Modellregionen wollen wir 5G nach vorne bringen, für Rheinland-Pfalz habe ich die Region Kaiserslautern angemeldet – ein schöner Erfolg, wenn das gelingt!

Voraussetzung für 5G ist die Anbindung der Antennen an das Glasfasernetz. Hier gehen Mobilfunk und Festnetz Hand in Hand: 5G ist die Hochzeit von Giganetz und Mobilfunk und die Glasfaser ist der Trauzeuge.
 

 

SPD

Baff, Alarm, Weltuntergang: Nach dem Sieg von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in der Mitgliederbefragung zum SPD-Parteivorsitz sehen Teile von Politik und Medien die SPD wieder am Abgrund. Doch das Gegenteil ist der Fall, wie einige Kommentatoren bestätigen. Wir haben die wichtigsten Pressestimmen für euch gesammelt.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen die SPD in die neue Zeit führen. Das haben die Mitglieder entschieden. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer gratulierte beiden und dankte dem unterlegenen Team Klara Geywitz & Olaf Scholz. "Wir sind uns einig: wir bleiben zusammen. Wir sind eine SPD."

27.11.2019 18:14
Zusammen vorangehen.
"Lasst uns gemeinsam zeigen, wie viel mehr in uns steckt, wenn wir zusammen vorangehen", schreiben Malu Dreyer und Lars Klingbeil in einem gemeinsamen Artikel zum Ende der Mitgliederabstimmung. "Mit neuer Führung und einem klaren Kompass werden wir den Beweis erbringen, dass die Sozialdemokratie die bestimmende politische Kraft der Zukunft wird. Dafür werden auch wir uns mit ganzer Kraft und aus tiefstem Herzen einsetzen."

Alle Kinder verdienen die gleichen Chancen im Leben. Unser Ziel: Deutschland soll das kinderfreundlichste Land in ganz Europa werden! Dafür haben wir eine sozialdemokratische Kindergrundsicherung entwickelt. "Wir wollen einen Systemwechsel", betont die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer.

10.11.2019 19:18
Die Grundrente kommt!.
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Auf die Einzelheiten haben sich am Sonntag die Spitzen der Großen Koalition geeinigt.