Gegen Rassismus – mit klarem Blick und Mut zum Widerstand

Veröffentlicht am 20.03.2012 in AntiFa/Migration

Anlässlich des Tages gegen Rassismus erklärt die SPD-Generalsekretärin und rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Andrea Nahles:

Die SPD unterstützt den internationalen Tag gegen Rassismus. Die deutsche Sozialdemokratie setzt sich einem zunehmenden Klima der Gewöhnung an Rassismus zur Wehr. Wir wollen eine Gesellschaft, in der man ohne Angst verschieden sein kann. In der jede und jeder den anderen so anerkennt wie sie/er ist. Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Wertschätzung bilden die Richtschnur für den Umgang miteinander. Das ist das gesellschaftliche Klima, das wir brauchen. Es steht diametral der Menschenfeindlichkeit gegenüber, die Rechtsextremisten in die Mitte unserer Gesellschaft tragen wollen.

Wir haben in den letzten Monaten rassistische Exzesse erlebt, die so von den meisten von uns nicht für möglich gehalten wurden. In Deutschland zieht über Jahre hinweg ein Nazi-Trio mordend und raubend durch unser Land. 10 Menschen werden getötet, weil sie nicht in das rassistische Menschenbild der Täter passten. In Toulouse werden drei jüdische Kinder und ihr Lehrer getötet, zwei weitere Kinder sind schwer verletzt. Zuvor tötete offenbar der gleiche Täter drei farbige Soldaten. In Norwegen ermordet ein Nazi 77 Menschen – zumeist Jugendliche – weil sie Sozialdemokraten waren. Diese Fälle rassistischer Verbrechen sind schockierend.

Wir wissen aus schmerzhafter Erfahrung, dass auch vermeintliche Einzeltäter nicht aus dem Nichts kommen, sondern von einem aggressiven gesellschaftlichen Klima animiert werden. Wir alle haben noch die Bilder der Brandopfer von Mölln und Solingen vor Augen.

Rassismus tötet, Rassismus verletzt Menschen, Rassismus zerstört den gesellschaftlichen Zusammenhalt! Der internationale Tag gegen Rassismus mahnt uns, zum klarem Blick und Mut zum Widerstand. Für eine menschenfreundliche und offene Gesellschaft.

 

SPD

Auch zahlreiche Prominente beziehen klar Stellung für den Wahlsonntag. In einem Aufruf der "Aktion für mehr Demokratie" kämpfen sie für "eine starke SPD" und "für einen Bundeskanzler Olaf Scholz".

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