Die Menschen vom Bahnlärm befreien

Veröffentlicht am 20.06.2014 in Aktuell

Sabine Bätzing-Lichtenthäler fordert konsequentes Handeln

„Der Schienenbonus ist gefallen, die LL-Sohle ist genehmigt, ein lärmabhängiges Trassenpreissystem eingeführt – viel ist in den vergangenen Jahren bewegt worden“, fasst Bätzing-Lichtenthäler die Bemühungen in dem Bereich zusammen.

„Aber wir müssen an dem Thema dran bleiben und nicht nachlassen, die Menschen vom Bahnlärm zu befreien“, sagte sie anlässlich einer vom Land Rheinland-Pfalz initiierten Bahnlärmkonferenz in Lahnstein.

Dort traf sie jetzt auch den Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Tim Guldimann, sowie den rheinland-pfälzischen Infrastrukturminister Roger Lewentz.

Für die Abgeordnete ist klar, dass der Lärm vor allem an der Quelle bekämpft werden muss. Hier sieht sie die Waggoneigentümer in der Pflicht. Bis 2020 soll kein lauter Zug mehr durch das Rheintal fahren. „Das ist noch ein weiter Weg, aber eines muss klar sein: es darf keine Fristverlängerung geben! Die Politik würde sich unglaubwürdig machen, wenn wir von dem eigenen gesteckten Ziel abrücken würden. Niemand kann behaupten, dass der Zeitpunkt überraschend wäre. Immerhin haben die Unternehmen noch gut sechs Jahre Zeit, die Waggons umzurüsten“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Sie weist auf den Bundesverkehrswegeplans hin, der 2015 neu aufgestellt wird. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass zumindest geprüft wird, ob und wie eine Alternativtrasse für das Mittelrheintal realisiert werden könnte.“

Tim Guldimann vertritt harte Thesen in Sachen Bahnlärm. Er machte deutlich, dass es im Zweifelsfalle nur über Verbote zu regeln sei. Das sieht Bätzing-Lichtenthäler ähnlich: „Wenn in Bezug auf die Umrüstung 2016 herauskommen sollte, dass bis dahin zu wenige Waggons umgerüstet wurden, muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass laute Züge nicht mehr fahren dürfen.“

Aktuelle Zahlen hinsichtlich der Umrüstung lassen aber Hoffnungen aufkommen, dass das Jahr 2020 gehalten werden könnte.

 

SPD

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