Und dann war´s plötzlich dunkel und kalt…

Veröffentlicht am 23.06.2014 in Pressemitteilung

Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterstützt bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung gegen Energiesperren

Die Schuldnerberatungsstellen führen vom 23. - 27. Juni eine bundesweite Aktionswoche zum Thema „Energieschulden – Energiesperren“ durch. Sie wollen damit auf die Betroffenen von bis zu 800.000 Strom- und Gassperrungen im Jahr hinweisen.

Der Bundestagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler ist dies ein eigenes Anliegen: „Ich bin in der Vergangenheit häufig von Menschen angesprochen worden, die plötzlich – auch im Winter- keine Heizung mehr haben. Ich halte das nicht für akzeptabel. Es nützt auch nichts darauf zu verweisen, dass diese Menschen ja die Schulden selber verursacht haben. Das wissen sie selber und das ist viel zu oft der Grund, dass sie sich zu spät beraten lassen. So wenig, wie ich einem Menschen sein letztes Brot wegnehmen darf, wenn er hungert, darf ich ihm die Heizung wegnehmen, wenn er friert.“

Timo Schneider vom Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen unterstützt daher auch die klaren Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Wohlfahrtsverbände. So dürften zum Beispiel die Kosten der Energiewende eben nicht den Armen auferlegt werden. Die Hürden für Energiesperren müssten erhöht werden, indem zum Beispiel unabhängige Stellen eine Sperrung überwachten. Bei Sozialleistungen müssten tatsächliche Energiebedarfe berücksichtigt werden.

Sabine Bätzing-Lichtenthäler ist Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und setzt sich gegenüber den Energieversorgern für Prepaid-zähler ein: „Damit sind zwar nicht die Schulden weg, Prepaid-Zähler ermöglichen aber für die Zukunft weiter Energie zu erhalten, während gleichzeitig die Interessen der Versorger gewährleistet werden.“

 

SPD

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Brustkrebs und legt deswegen ihre Ämter als kommissarische SPD-Chefin und stellvertretende Parteivorsitzende im Bund nieder. Ihre persönliche Erklärung im Wortlaut.

Zwei Tage nach dem Auftakt von #unsererSPD - die Tour stand für die Bewerberinnen und Bewerber um den SPD-Vorsitz schon der zweite Termin an: In Hannover wartete ein besonderer Gast auf die Kandidierenden.

Die erste Regionalkonferenz der SPD in Saarbrücken war vor allem eines: Ein Debatten-Marathon quer durch Themen, Ideen und Positionen der Sozialdemokraten. Die Bewerber für den Parteivorsitz setzten erste Schwerpunkte zwischen Grundrente und großer Koalition, Europa- und Kommunalpolitik.

Die SPD geht in Brandenburg als stärkste Partei hervor. Zugleich schmerzt das Abschneiden in Sachsen. "Das ist für die SPD ein Abend mit gemischten Gefühlen", sagte der kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel am Sonntag zum Ausgang der Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen.

Wir wollen die Klimaziele erreichen. Dafür müssen alle an einem Strang ziehen. Für uns ist klar: Das wird nur gelingen, wenn die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Familien und ihre Heimatregionen eine gute Zukunftsperspektive haben. Um das zu erreichen investiert die Bundesregierung jetzt 40 Milliarden Euro.