
Werkstattgespräch der SPD-Bundestagsfraktion | Berlin | Reichstag

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Der wirtschaftliche Wohlstand in Deutschland ist ohne die Arbeit und Leistung von Zuwanderinnen und Zuwanderern nicht denkbar. Sie sind Arbeitnehmer, führen eigene Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze. Wo Integration jedoch misslingt, fehlt es letztlich auch an Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Die Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund lag im Jahr 2008 bei lediglich 65,1 Prozent. Mehrere Hunderttausend arbeiten unter ihrer eigentlichen Qualifikation, weil in Deutschland ihre Berufsabschlüsse nicht anerkannt werden.
Diese Potentiale dürfen wir - angesichts des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels - nicht ungenutzt lassen.
Wie können wir die Möglichkeiten, die Zuwanderung für den deutschen Arbeitsmarkt bietet, besser nutzen angefangen bei frühkindlicher Bildung von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund bis hin zu hochqualifizierten Fachkräften aus dem Ausland? Wo liegen Chancen für mehr Unternehmertum und Migration in Deutschland?
Zwei Leitfragen stehen im Mittelpunkt: Wo entstehen die Arbeitsplätze der Zukunft? Wie sieht die Beschäftigungspolitik der Zukunft aus?