Weniger Lärm, mehr Service | Bahnhof Linz wird moderner

Veröffentlicht am 18.08.2013 in Bundespolitik

Kohlbecker, Konz, Bätzing-Lichtenthäler (v.l.n.r.)

Die SPD-Bundestagabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler hatte Hans Peter Kohlbecker von der DB Service & Station und Jürgen Konz, den neuen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und das Saarland eingeladen. Die beiden hochrangigen Vertreter der DB AG stellten vor, wie der Bahnhof Linz modernisiert werden soll. Außerdem waren Gunter Fröhlich vom Beirat „Leiseres Mittelrheintal“, der 1. Beigeordnete der VG Linz, Dieter Sander, sowie Hans-Joachim Schwedthelm für die SPD-Fraktion der Verbandsgemeinde Linz dabei.

Der Bahnhof Linz befinde sich insgesamt in einem ordentlichen Zustand, so Hans-Peter Kohlbecker in seiner Einschätzung, man könne ihn aber durchaus verbessern. Fünf Maßnahmen hatte er dabei im Blick: Die Bahnsteigsanierung mit barrierefreiem Zugang für Rollstuhlfahrer, einen behindertengerechten Lift, ein Blindenleitsystem, höhere Bahnsteige und eine bessere Beleuchtung. Dafür brauche man rund 2,7 Millionen Euro, so Kohlbecker. Davon würden die Bahn und der Bund etwa eine halbe Million übernehmen, der übrige Anteil müsse vom Land Rheinland-Pfalz, bzw. auch vom Bund, kofinanziert werden. Man befinde sich hier bereits in Gesprächen mit der Stadt Linz hinsichtlich einer Planungs- und Finanzierungsvereinbarung. Sie soll noch im Herbst 2013 unter Dach und Fach gebracht werden. Jürgen Konz mahnte die Beteiligten zur Eile: „Je schneller dann das Planfeststellungsverfahren einleitet wird, desto schneller kann gebaut werden“. Der Bahnhof würde vor 2019 vermutlich nicht fertig.

Konz empfahl der Stadt Linz darüber nachzudenken, das formschöne Bahnhofsgebäude zurückzukaufen. Dann könne man den Bahnhof wieder ansehnlich gestalten. Er verwies hierfür auf das vorbildliche Beispiel des Bahnhofs in Kamp-Bornhofen und regte an, für den Bahnhof Linz eine so genannte „Sicherheitspartnerschaft“ zu gründen. Darin arbeiten die örtliche Polizei, Bundespolizei und Bahnpolizei Hand in Hand, um Probleme wie Graffiti-Schmierereien, Trinkgelage und Pöbeleien einzudämmen.

Der Neuwieder Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm nutzte die Gelegenheit, um Konz mit dem Bahnlärm im Mittelrheintal zu konfrontieren. Er beklagte generell die schleppende Umrüstung alter Güterwagen auf die neuen „Flüsterbremsen“, zu hohe Durchfahrgeschwindigkeiten, sowie konkret die herkömmliche, veraltete Gleisbettsanierung ohne gedämpfte Bauteile in der Ortsdurchfahrt Neuwied. Konz erläuterte, dass die rund 180.000 Güterwagen auf deutschen Schienen ca. nur zu einem Drittel der Deutschen Bahn AG gehören. Dadurch würde es schwer, die Güterwagen einheitlich und zügig umzurüsten.

 

SPD

Unser Land erlebt durch Corona eine schwierige Phase, die uns alle beansprucht. Angst und Panik sind aber unbegründet und helfen nicht weiter. Was zählt, ist ein umsichtiges und entschlossenes Krisenmanagement. Deutschland ist gut vorbereitet. Die wichtigsten Maßnahmen, Informationen und Tipps im Überblick - ständig aktualisiert.

Sind am Osterwochenende ein Ausflug an die Küste oder ein Verwandten-Besuch erlaubt? Ein Überblick, welche Regeln in den Bundesländern gelten.

Im Kampf gegen das Coronavirus benötigt vor allem das medizinische Personal Schutzmasken. Deutschland kann in dieser Woche mit der Lieferung von insgesamt 40 Millionen Schutzmasken rechnen, so viel wie in den letzten beiden Wochen zusammen.Wir erklären, wie die Bundesregierung die Lieferungen sichert - und auch den Transport.

Noch steht das milliardenschwere Corona-Rettungspaket der Europäischen Union (EU) nicht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht aber von einer Einigung am Donnerstag aus. "Ich glaube, das kann man schaffen." SPD-Chef Norbert Walter-Borjans und SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich appellieren an die Niederlande, ihre Blockade zu beenden.

Die Bundesregierung nimmt für drei Monate befristet Ausnahmeregelungen im Arbeitszeitgesetz vor, um in der Corona-Krise in Notsituationen die Versorgung sicherzustellen. Sie dürfen nur im Notfall genutzt werden und beschränken sich auf eng begrenzte Tätigkeiten. Es geht darum, systemrelevante Bereiche wie die öffentliche Sicherheit und Ordnung, das Gesundheitswesen und die pflegerische Versorgung, die Daseinsvorsorge und die Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern im Interesse aller zu garantieren.