Sicherheit für Job-Center in Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 17.06.2010 in Pressemitteilung

Am heutigen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag abschließend über die Organisation der Grundsicherung für Arbeitssuchende beraten und somit endlich Klarheit und Sicherheit für Arbeitsvermittler und Arbeitssuchende im Land.

„Wir haben eine Verbesserung für Arbeitssuchende und Arbeitsvermittler gefunden. Die Argen werden nicht zerschlagen, die Kommunen und die Agenturen können nah bei den Arbeitslosen beraten“, so der rheinland-pfälzische Abgeordnete Fritz Rudolf Körper.

Klarheit und Sicherheit bringt auch die Entfristung von bundesweit 3.200 Stellen in den Job-Centern.

Körper hatte in Gesprächen vor Ort immer wieder die berechtige Klage über die zu große Belastung der Betreuer gehört und Verbesserungen verlangt: „Der Betreuungsschlüssel wird nun verbessert. Ein Betreuer ist für 75 Erwerbsfähige unter 25 Jahren und für maximal 150 über 25 Jahren zuständig. Dies hilft allen Beteiligten.“

Verärgert ist Körper über Ministerin Ursula von der Leyen. „Dass die sonst so familienbetonte Ministerin den SPD-Vorschlag, für Alleinerziehende auch den verbesserten Betreuungsschlüssel von 1:75 anzuwenden, nicht übernehmen wollte, ist unverschämt“. Für Körper ist es nun wichtig, dass die gute Organisationsreform auch finanziell unterfüttert wird: „Gutes Personal kostet Geld. Bei Arbeitsmarktprogrammen zu sparen ist die falsche Entscheidung“.

 

SPD

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