Projekt mit Modellcharakter

Veröffentlicht am 17.09.2014 in Ausbildung

Foto: Th. Mockenhaupt

Auf Initiative der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabi Weber besuchten die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles und der Abgeordnete Detlev Pilger (Koblenz) am 15. September 2014 das Projekt JUWEL in Montabaur.

„In einer Landesgruppensitzung in Berlin habe ich dieses gelungene Vorhaben, von dem ich selbst sehr überzeugt bin, vorgestellt. Es freut mich, dass wir es gemeinsam mit Andrea Nahles besuchen konnten und damit dieses nachahmenswerte Projekt auch bekannter gemacht zu haben“, so die Abgeordnete Gabi Weber aus dem Wahlkreis Montabaur.

Das mit ESF- und Landesmitteln finanzierte JUWEL der Jobcenter Rhein-Lahn und Westerwald sowie der Agentur für Arbeit Montabaur bietet jungen Menschen in Rheinland-Pfalz seit 2007 eine ganzheitliche Unterstützung hin zur beruflichen Integration. Von der berufspraktischen Erprobung über das sozialpädagogische Kompetenztraining bis hin zur psychologischen Beratung wird in Trägerschaft der GFBI (Gesellschaft zur Förderung beruflicher Integration Reckmann und Sorger GbR) alles „unter einem Dach” und „aus einer Hand” angeboten. Die jungen Leute können durch die gezielte Förderung Ihrer Eigenständigkeit und Selbstverantwortung enorm an Sicherheit gewinnen, Erfolg erleben und nachhaltig selbst an ihrer beruflichen Zukunft arbeiten.

Seit 2007 profitierten bis zum August 2014 mehr als 4000 junge Menschen von JUWEL, indem sie individuelle und professionelle Betreuung gefunden und letztlich sich selbst geholfen haben. Im Jahresschnitt 2014 haben über 52 Prozent dieser Zielgruppe einen sogenannten „positiven Verbleib“ hin zur beruflichen und sozialen Integration erreicht, d.h. sie nehmen nachhaltig Arbeit oder Ausbildung auf bzw münden in weiterführende Qualifizierungen oder Schulen.

Bei dem Besuch wurde die Besuchergruppe der SPD-Fraktion, der sich Tanja Machalet, MdL, anschloss, von Stephan Reckmann, einem Geschäftsführer der GFBI in Empfang genommen und begrüßt. Peter Hahn, Geschäftsführer des Jobcenters Westerwald, stellte zunächst das JUWEL und seine wesentlichen Erfolge und Alleinstellungsmerkmale vor. In der anschließenden offenen Diskussion füllten die eingeladenen Teilnehmer das bis dahin Dargestellte mit Leben. Im Gespräch waren derzeit aktive und bereits erfolgreich integrierte Projektteilnehmer, darüber hinaus Holger Kern, Silke Simmer und Margarete Leja (Standortleitungen Montabaur, Diez und Bad Ems), Markus Klein (Projektleiter), Madeleine Seidel (Agentur für Arbeit), sowie Jochen Geißel und Jürgen Heibel (Jobcenter Rhein-Lahn).

Informationen zum Projekt

Bericht in der "Westerwälder Zeitung" vom 15. September 2014

 

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