Frigge hält dem Druck nicht stand

Veröffentlicht am 27.11.2010 in Landespolitik

Der Hamburger Finanzsenator Carsten Frigge (CDU) ist am Ende seiner Haushaltsrede vor dem Senat von seinem Amt zurückgetreten. Der Senator ist am 13. Dezember vor den rheinland-pfälzischen Untersuchungsausschuss zur CDU-Finanzaffäre geladen. Dort soll er Angaben machen, wofür 368.000 Euro, die seine vormalige Werbeagentur C4 seinerzeit von der CDU erhalten hatte, verwandt worden sind.

Es ist in der Tat nicht nachvollziehbar, dass ein Finanzsenator wie Herr Frigge keinerlei Nachweis über seine Beratungsleistung aus dem letzten Wahlkampf haben soll. Normale Bürger müssen ihre Steuerunterlagen 10 Jahre aufheben.

„Ganz offensichtlich geriet Frigge aufgrund seiner Vorladung zum Untersuchungsausschuss unter erheblichen Druck. Es ist davon auszugehen, dass er mit seinem Rücktritt einer Entlassung durch Bürgermeister Ahlhaus zuvorkommen wollte“, so die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion Barbara Schleicher-Rothmund.

 

SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Bildung beginnt in der Kita. Gute Kitas stärken Kinder und geben Familien mehr finanziellen Spielraum. So entstehen faire Chancen von Anfang an.

In Sachsen-Anhalt ist die gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft geworden. Für uns ist klar: Wir lassen die Menschen in Sachsen-Anhalt jetzt nicht im Stich. Unterstütze uns und unterzeichne unseren Aufruf!