Friedrich zögert und zaudert

Veröffentlicht am 07.11.2012 in Pressemitteilung

Zum Jahrestag des Bekanntwerdens der Neonazi-Mordserie durch das NSU-Trio erklärt der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Michael Hartmann:

Nach einem Jahr hat sich viel zu wenig getan. Das ist ein Versäumnis des Bundesinnenministers. Er hat lediglich die Spitzen verschiedener Sicherheitsbehörden mit Vertrauten besetzt, aber keine Strukturen verändert und hat im übrigen mit seinen unausgegorenen Vorschlägen in der Innenministerkonferenz eine Bruchlandung erlebt.

Er bleibt im Unkonkreten und wankt weiterhin durch die innenpolitischen Themen. Weder ist die Neustrukturierung des Bundesamtes für Verfassungsschutz noch das NPD-Verbotsverfahren voran gekommen. Er zögert und zaudert, wo Richtung gefordert wäre.

Die SPD hingegen hat ihre Pläne schon lange auf den Tisch gelegt: Die Zentralstellenfunktion des Bundesamtes muss gestärkt werden, die föderale Struktur erhalten bleiben bei gleichzeitiger Intensivierung des verpflichtenden Austauschs. Die Mitarbeiter müssen einheitlich und besser geschult und gegenüber dem Phänomen des Rechtsextremismus sensibilisiert werden und schließlich muss es klarere und strengere Regeln für die Anwerbung und Führung von V-Personen geben bei gleichzeitiger Ausweitung der parlamentarischen Kontrolle.

Anstatt diese Baustellen zu bearbeiten, schürt der Innenminister stattdessen bei der Asyldiskussion lieber ausländerfeindlich Ressentiments, indem er die Not von Flüchtlingen instrumentalisiert. Friedrich zündelt in der Mitte der Gesellschaft und beklagt, wenn es dann am rechten Rand brennt.

 

SPD

26.05.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit und um eine zentrale Frage: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft?

11.05.2026 14:41
Stark gegen rechts.
Rechtsextremismus bedroht unsere Demokratie, Freiheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir stellen uns entschieden dagegen - für Vielfalt und eine starke Demokratie. Mach mit.

01.05.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Er steht für Zusammenhalt. Komm mit uns und den Gewerkschaften auf die Straße!