FDP in der Profilierungskrise | SPD legt zu

Veröffentlicht am 02.04.2010 in Allgemein

ARD-DeutschlandTREND im April | Krise von schwarz-gelb spitzt sich zu | FDP bei nur noch 8 Prozent

"Das im Vorfeld der Bundestagswahl erworbene wirtschafts- und steuerpolitische Vertrauen in die Kompetenzen der FDP hat deutlich gelitten. Nur noch 7 Prozent sehen die Liberalen als kompetenteste Partei in der Steuerpolitik. Lediglich 7 Prozent sehen die FDP noch als die Partei mit der größten Wirtschaftskompetenz – vor der Bundestagswahl waren es 14 Prozent. Auch in der Außenpolitik kann die FDP derzeit in keiner Weise vom liberalen Ressortchef profitieren (5 Prozent). Was ihr Personal angeht, rangiert Außenminister Guido Westerwelle nach weiteren Verlusten am Ende der Rangliste mit 23 Prozent (-2) – sein niedrigster Wert seit Juli 2005.

Die mäßige Bewertung der Bundesregierung und ihrer wichtigsten Mitglieder wirkt sich auf deren Abschneiden in der politischen Stimmung aus. Sowohl Union als auch FDP verlieren Anteile: Die CDU/CSU würde derzeit 35 Prozent der Stimmen erreichen, ein Minus von 1 Punkt im Vergleich zum Vormonat. Die FDP muss 2 Punkte abgeben, sie käme nur noch auf 8 Prozent. Die Grünen hätten unverändert 14 Prozent in Aussicht. Die Linke könnte derzeit einen Stimmenanteil von 10 Prozent erreichen, muss aber leicht abgeben (-1). Die Sozialdemokraten hingegen können ihren Rückhalt in der Wählerschaft ausbauen und wären mit 28 Prozent (+3) derzeit so stark wie zuletzt im März 2008."

Quelle: Infratest dimap

 

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