Dispozinsen per Gesetz deckeln

Veröffentlicht am 21.08.2013 in Pressemitteilung

spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke)

Zur aktuellen Untersuchung von Banken und Sparkassen durch die Stiftung Warentest erklärt die verbraucherpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Elvira Drobinski-Weiß:

Der Dispozinssatz für vereinbarte Kontoüberziehungen muss auf maximal acht Prozentpunkte über dem Basiszinssatz festgeschrieben werden. Finanzschwache Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht weiter in die Schuldenfalle getrieben werden!

Leider bestätigt die aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest wieder: Obwohl sich die Banken selbst das Geld sehr billig leihen können, zocken sie die Kunden mit ihren Dispozinsen ungeniert ab. Untersucht wurden 1538 Banken und Sparkassen zur Höhe des Dispozinses.

Und wieder handelt die Bundesregierung nicht. Der Verbraucher kann ja die Bank wechseln, wenn er eine günstigere findet. Wenn ‑ denn Transparenz wird weder bei der Bundesregierung noch bei den Banken groß geschrieben.

Wir brauchen endlich ein gesetzgeberisches Gesamtkonzept für einen verbraucherfreundlichen Finanzmarkt. Kein Akteur, kein Produkt und kein Vertriebsweg soll künftig ohne Aufsicht sein.

Die Untersuchung der Stiftung Warentest

 

SPD

Auch zahlreiche Prominente beziehen klar Stellung für den Wahlsonntag. In einem Aufruf der "Aktion für mehr Demokratie" kämpfen sie für "eine starke SPD" und "für einen Bundeskanzler Olaf Scholz".

23.09.2021 11:39
Ganz sicher Berlin.
Gleichzeitig mit der Bundestagswahl wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt - und die Nachfolge Michael Müllers im Roten Rathaus. 5 gute Gründe, warum Franziska Giffey die beste Regierende ist.

Wenige Tage vor der Bundestagswahl spitzt sich die Diskussion um gerechte Lohn- und Rentenpolitik zu. Jetzt schalten sich Gewerkschaften und Betriebsräte ein - mit klarer Rückendeckung für Olaf Scholz und die SPD.

Briefwahlunterlagen bestellt, aber noch nicht abgeschickt? Auf geht’s! Bis Mittwoch, 22. September, sollten die Unterlagen in der Post sein.

Sechs Tage vor der Bundestagswahl haben die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans den Anspruch unterstrichen: "Wir setzen auf Sieg!" Der Platz von CDU und CSU müsse die Opposition sein.