Die Neuvermessung von Fortschritt und Wohlergehen

Veröffentlicht am 19.12.2011 in Ankündigungen

Foto: FES

Eine Chance für politische Parteien? Studie von Christian Kroll im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

In vielen Ländern der Erde wird derzeit intensiv debattiert, was Fortschritt im 21. Jahrhundert bedeutet und wie gesellschaftliches Wohlergehen gemessen werden soll. Dieses Policy Paper knüpft an die Studie »Wie wollen wir zukünftig leben? Internationale Erfahrungen bei der Neuvermessung von Fortschritt und Wohlergehen« an und zeigt auf, welche Folgen der internationale Fortschrittsdiskurs für politische Akteure haben wird.

Durch die neuen, derzeit in zahlreichen Ländern erarbeiteten Indikatorensysteme zum nationalen Wohlergehen zeichnen sich sechs tiefgreifende Konsequenzen für politische Akteure ab: (1) Eine neue Kultur der Rechenschaft erhält Einzug in der Politik, (2) politische Debatten werden wieder auf eine sachlichere Basis gestellt und (3) evidenzbasierte Politikmaßnahmen resultieren aus der prominenteren Rolle von Indikatoren des Wohlergehens.

Besonders für Parteien bieten sich eine Reihe von Chancen: (4) Sie erhalten eine ausgezeichnete Möglichkeit, eine übergeordnete Narrative zu entwickeln, und (5) die Trennlinien zwischen den Parteien werden wieder klarer erkennbar. (6) Schließlich können die zugänglichen Themen des aktuellen Diskurses dem Politikverdruss entgegenwirken und wieder mehr Menschen für Fragen des Zusammenlebens begeistern.

Exemplarisch für die obigen Entwicklungen wird in diesem Paper ein »sozialdemokratisches Indikatorensystem« entwickelt, welches den Markenkern der Sozialdemokratie verdeutlicht.

Die Studie steht zum Download bereit

 

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