6. Juni | Verbraucher zwischen Markt und Staat

Veröffentlicht am 30.05.2011 in Ankündigungen

Deutscher Bundestag | Berlin | eine Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion

Die Anforderungen an Verbraucherinnen und Verbraucher wachsen: Ob Lebensmittel, Elektrogerät, Handyvertrag oder Versicherung - täglich haben sie aus einem reichhaltigen bis unübersichtlichen Angebot die "richtige" Wahl zu treffen. Geht es dabei um existenzielle Fragen wie Gesundheits- oder Alterssicherung, können Fehlentscheidungen fatale Folgen haben.

Auch beim Alltagsbedarf wird die Auswahl komplexer: Vom Apfel bis zum T-Shirt, zunehmend geht es neben dem Preis auch um Aspekte wie Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Mit jedem Kauf werden Wert-Entscheidungen getroffen - mit Auswirkungen auf den Einzelnen und die Allgemeinheit.

Die SPD-Bundestagsfraktion sieht Handlungsbedarf: Der "richtige" Konsum allein sorgt nicht für faire Löhne, und "Einkaufen fürs Klima" reicht nicht. Für eine nachhaltige Wirtschaft müssen Staat und Gesellschaft sorgen und die Unternehmen in die Verantwortung nehmen. Wir erkunden, wo die gesellschaftliche Kontrolle des Marktgeschehens gestärkt werden muss und wie sich Verbraucher und Gewerkschaften gemeinsam für mehr Markttransparenz und faire Arbeitsbedingungen einsetzen können.

Die SPD-Bundestagsfraktion will mit Ihnen diskutieren über die Rolle der Verbraucher zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedarf, zwischen Markt-Mitgestaltung und Überforderung: Wo muss der Staat Leitplanken einziehen, wo müssen Marktkräfte reguliert werden? Wo kann auf die Eigenverantwortung der Verbraucherinnen und Verbraucher, wo auf die Kräfte der Zivilgesellschaft vertraut werden? Dabei wollen wir Erfahrungen aus der Praxis und Erkenntnisse der Verbraucherforschung nutzen, denn sozialdemokratische Verbraucherpolitik misst sich an der Lebenswirklichkeit der Menschen.

Programm & Anmelduung

 

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