Glücksspiel: „Wir könnten schon viel weiter sein!“

Veröffentlicht am 03.03.2013 in Pressemitteilung

Rund 1,3 Millionen Menschen in unserem Land haben große Probleme durch Glücksspiele. Gerade im Bereich des Automatenglücksspiels hat die Zahl der Spielsüchtigen in den letzten Jahren rasant zugenommen. „Das trifft auch für die Kreise Altenkirchen und Neuwied zu. Spielsüchtige ruinieren dabei nicht nur ihre eigene Existenz, sondern die ihrer Familien gleich mit“, zeigt sich Sabine Bätzing-Lichtenthäler besorgt.

Die Abgeordnete begrüßt daher die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Rößler, das Automatenglücksspiel in Zukunft schärfer kontrollieren zu wollen. „Das ist längst überfällig. Es ist gut, dass die Bundesregierung ihrer bisherigen Haltung nun ändert,“ so Bätzing-Lichtenthäler.

Gerade die FDP-Fraktion hatte sich in der laufenden Legislaturperiode gegen parlamentarische Initiativen zur Beschränkung des Automatenglücksspiels und der Bekämpfung der Spielsucht gestellt, zuletzt im vergangenen September gegen einen Antrag der SPD-Bundestagsfraktion (Drs. 17/6338).

„Ich bin sehr gespannt, ob der Ankündigung bis zur Bundestagswahl noch konkrete Maßnahmen folgen,“ so die SPD-Abgeordnete, „Vermutlich wäre vielen Menschen viel Leid erspart geblieben, wenn die Regierung nicht wieder bis kurz vor Torschluss gewartet hätte. Wir könnten schon viel weiter sein.“

 

SPD

Beim Erben läuft heute etwas grundlegend falsch. Wer ein Haus erbt, zahlt Steuern. Wer ein Milliardenvermögen erbt, oft keinen Cent. Das ist nicht gerecht.

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Was wir für den Schutz unserer Demokratie tun und wie Du mitmachen kannst.

16.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Bildung beginnt in der Kita. Gute Kitas stärken Kinder und geben Familien mehr finanziellen Spielraum. So entstehen faire Chancen von Anfang an.

In Sachsen-Anhalt ist die gesichert rechtsextreme AfD stärkste Kraft geworden. Für uns ist klar: Wir lassen die Menschen in Sachsen-Anhalt jetzt nicht im Stich. Unterstütze uns und unterzeichne unseren Aufruf!