Trier muss schnell wieder ans Fernverkehrsnetz der Bahn

Veröffentlicht am 19.03.2015 in Pressemitteilung

Zur Angebotsoffensive der Deutschen Bahn AG (DB AG) und den Plänen, die Stadt Trier mit einem IC im Zwei-Stunden-Takt wieder an das Fernverkehrsnetz anzuschließen, erklärt die Trierer Bundestagsabgeordnete Dr. Katarina Barley (SPD):

Die Deutsche Bahn AG hat offensichtlich erkannt, dass die Menschen jene Verkehrsmittel bevorzugt nutzen, die ihnen unmittelbar und preiswert zur Verfügung stehen. Dass die Bahn ihre Strategie neu ausrichtet und auf ein attraktiveres Angebot setzt, statt Verbindungen zu streichen, begrüße ich ausdrücklich. Die vorgestellte Angebotsoffensive geht in die richtige Richtung.

Die Kunden möchten im Fernverkehr möglichst frei von Umstiegen mit guten Anschlussverbindungen und ohne Verspätungen reisen. Die deutschen Großstädte gehören deshalb ans Netz. Für den Bahnkunden ist es ärgerlich, wenn es zwar eine ICE-Verbindung von Köln nach Berlin gibt, aber von Luxemburg über Trier kein Fernverkehrszug nach Köln oder sogar direkt nach Berlin angeboten wird. Vor diesem Hintergrund ist der rasante Aufstieg der Fernbuslinien zum Beispiel von Trier über Frankfurt nach Berlin absolut nicht verwunderlich.

Das habe ich gegenüber den Verantwortlichen der DB AG immer wieder betont und gleichzeitig gefordert, Trier nicht vom Fernverkehrsnetz abzukoppeln. Dass Trier wieder an den Fernverkehr angeschlossen werden soll, ist eine sehr gute Nachricht für die gesamte Region und Luxemburg. Die Bahn muss ihre Detailplanungen jetzt zügig vorlegen. Ich möchte schnell wissen, ab wann die Reisenden vom Hauptbahnhof in Trier mit welchen Fernverkehrszügen welche Ziele erreichen können. Aufgrund des wichtigen Anschlusses des deutschen Fernverkehrsnetzes an Luxemburg setze ich darauf, dass Trier möglichst bald mit den neuen Verbindungen rechnen kann. Das ist mein Appell an die Deutsche Bahn AG.

 

SPD

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