Sigmar Gabriel gratuliert Detlef Wetzel

Veröffentlicht am 25.11.2013 in Pressemitteilung

Zu seiner Wahl zum 1. Vorsitzenden der IG Metall am heutigen 25. November 2013 gratuliert der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel Detlef Wetzel mit folgendem Schreiben:

Im Namen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, aber auch ganz persönlich, gratuliere ich Dir sehr herzlich zu Deiner Wahl zum 1. Vorsitzenden der IG Metall. Für die große Herausforderung als Vorsitzender der größten Einzelgewerkschaft wünsche ich Dir Mut, Kraft und eine glückliche Hand.

Ihr habt Euren Gewerkschaftstag unter das Motto „Gemeinsam für ein gutes Leben“ gestellt. Wir kämpfen gemeinsam für einen Kurswechsel vor allem in der Arbeits- und Sozialpolitik. Entscheidende Richtschnur für sozialdemokratisches Handeln ist dabei, dass wir den Prozess der Entwertung der Arbeit stoppen und umkehren. Denn Arbeit ist die Quelle gesellschaftlichen Reichtums. Die Menschen, die den Reichtum dieser Gesellschaft erarbeiten, müssen geachtet werden. Deshalb müssen wir das Normalarbeitsverhältnis stärken und der Ausbreitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse Einhalt gebieten. Gemeinsam setzen wir uns für eine Stärkung der Flächentarifverträge und der Tarifbindung, die Durchsetzung des Prinzips „Gleiches Geld für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ und die Schaffung guter Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten ein. Die SPD steht für eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.

Die Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung haben sehr deutlich gemacht, dass diese Themen auch im Mittelpunkt der Interessen der Mitglieder der IG Metall stehen.
Wirtschaftlicher und technischer Fortschritt müssen für echte Fortschritte in der Qualität der Arbeitsbedingungen genutzt werden. Wir wollen, dass die Beschäftigten Arbeit und Leben besser miteinander vereinbaren können.

Das können wir nur mit Eurer Unterstützung durchsetzen. Unser Land ist auf starke und durchsetzungsfähige Gewerkschaften angewiesen. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft unsere gute und fruchtbare Zusammenarbeit fortsetzen werden.

 

SPD

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