
BWB-Vizepräsident Schütte, MdB Körper, MdB Arnold, BWB-Präsident Stein und MdL Heinrich (v.l.)
SPD-Mitglieder des Verteidigungsausschusses informierten sich beim
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz

SPD-Mitglieder des Verteidigungsausschusses informierten sich beim
Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz
„Die Logistik bei den Auslandseinsätzen ist eine große
Herausforderung für die Bundeswehr – gerade in Afghanistan“, so MdB
Fritz Rudolf Körper nach dem Gespräch mit der Führungsspitze des
Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB).
Körper und sein MdB-Kollege Rainer Arnold, beide Mitglieder im
Verteidigungsausschuss des Bundestags, besuchten die größte technische Behörde in Deutschland mit Hauptsitz in Koblenz. Das BWB ist für die Ausstattung der Streitkräfte mit moderner Technik und modernem Gerät zuständig. „Zu den Kernaufgaben gehören die Entwicklung, Erprobung und Beschaffung von Wehrmaterial“, fasst BWB-Präsident Harald Stein das Aufgabenspektrum seines Amtes zusammen.
Die zuständigen Projektleiter gaben den beiden Parlamentariern einen
Überblick über die aktuellen Rüstungsprojekte in den Bereichen „Land-,
Luft-, See-Verteidigung“. Hier geht es um hochkomplexe Waffensysteme bei Panzern, Flugzeugen und Schiffen bis zu den persönlichen
Ausrüstungsartikeln der Soldaten. „Dabei wurde deutlich, dass die
eingesetzte Technik immer höhere Anforderungen an unsere Soldaten
stellen. Deshalb ist eine gute Ausbildung unabdingbar“, so MdB
Körper.
Auch bei der „logistischen Organisation der Auslandseinsätze“ sind die
BWB-Experten eingebunden. „Die Versorgung der deutschen Einheiten in
Afghanistan, zum Beispiel mit Treibstoff und Ersatzteilen, ist besonders
schwierig und birgt große Gefahren. Dies ist nicht so im öffentlichen
Bewusstsein“, stellte Körper fest.