
Fachkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion | Reichstag | Berlin

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Raumfahrtinvestitionen sichern Hochtechnologien und haben deshalb eine besondere Bedeutung für die Industrienation Deutschland. Sowohl die deutsche als auch die europäische Raumfahrt stehen vor großen Herausforderungen. In Wissenschaft, Forschung und Technologie muss die Innovationskraft langfristig gesichert werden. Dem zunehmenden Fachkräftemangel auch in der Raumfahrtindustrie ist entgegenzuwirken.
Ende 2010 stellte die schwarz- gelbe Bundesregierung ihre Raumfahrtstrategie vor. Dieses Papier knüpfte an das an, was 2001 von der SPD und der damaligen Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn erarbeitet und mit der High- Tech- Strategie der Großen Koalition fortgesetzt wurde. Allerdings tut die Bundesregierung zu wenig, um diese Strategie auch konkret umzusetzen. Worin bestehen die Stärken der deutschen Raumfahrtindustrie und wie kann in einzelnen Bereichen eine noch stärkere Technologieführerschaft erreicht werden? Welche Prioritäten sind zu setzen? Hat die Bundesregierung in ihrer Strategie Projekte konkret genug benannt?
Wie sieht die Zukunft der deutschen und europäischen Raumfahrt nach Ablauf des Programms der Internationalen Raumstation (ISS) aus? Für eine Fortsetzung müssen jetzt die Weichen gestellt werden. Das europäische Satelliten- Navigationssystem Galileo und das Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachungssystem (GMES) stehen vor großen finanziellen Herausforderungen. Gerade die Rolle der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) ist von zentraler Bedeutung, insbesondere im Verhältnis zur Europäischen Union.
9. November 2011, 14:00 Uhr - 17:40 Uhr
Reichstagsgebäude, Eingang West
Otto- Wels- Saal Fraktionsebene, Raum 3 S 001
Platz der Republik
11011 Berlin