
Diskussion der Freidrich-Ebert-Stiftung in Trier | dabei u.a. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Malu Dreyer und Elke Ferner

Diskussion der Freidrich-Ebert-Stiftung in Trier | dabei u.a. Heidemarie Wieczorek-Zeul, Malu Dreyer und Elke Ferner
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist im Grundgesetz verankert, aber noch immer nicht in allen Lebensbereichen verwirklicht: Bei gleich(wertig)er Arbeit verdienen Frauen in Deutschland bspw. immer noch fast ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen - dafür erledigen sie aber wesentlich mehr unbezahlte Haus- und Care-Arbeit.
Auch in der Politik sind Frauen trotz mancher Quotenregelung und eines gewandelten Rollenverständnisses weiterhin unterrepräsentiert, sowohl in den gewählten Gremien wie Räten und Parlamenten als auch in den Parteien. Dabei gibt es viele Themen, die ohne das Engagement von Frauen kaum vorangekommen wären: Vor 90 Jahren erstritten sie das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, später ging es um Selbstbestimmung vor, in und jenseits der Ehe. Bis heute sind Fragen nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verbunden mit mehr Ganztagsbetreuung für Kinder, oder Fragen nach dem Nutzen von politischen Entscheidungen aus der genderpolitischen Perspektive hochaktuell.
Egal welche politische Fragestellung: Fast 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag wollen wir uns mit der Kraft der Frauen in der Politik auseinandersetzen. Gehen Frauen anders mit Macht um als Männer? Gehen sie anders an politische Fragestellungen heran als ihre männlichen Kollegen? Wie können mehr Mitstreiterinnen gewonnen werden?
mit:
Heidemarie Wieczorek- Zeul MdB
Bundesministerin a.D.
Malu Dreyer MdL
Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen RLP
Elke Ferner MdB
Stellv. Vorsitzende der SPD- Bundestagsfraktion
Anna Gros
Stellv. Juso- Landesvorsitzende
Moderation
Prof. Dr. Beatrix Bouvier
Anmeldung: Stephanie.Hepper@fes.de
Europäische Kunstakademie
Aachener Str. 63
54294 Trier