Detlev Pilger besucht Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf

Veröffentlicht am 27.10.2016 in Pressemitteilung

Bendorf. Am 26.10.16 besuchte der Bundestagsabgeordnete Detlev Pilger das Wilhelm-Remy-Gymnasium mit dem Sonderauftrag der Inklusion körperbeeinträchtigter Schülerinnen und Schüler in Bendorf. Am Gymnasium werden seit nun mehr als 30 Jahren Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung erfolgreich zum Abitur geführt. 

Zu Beginn informierte sich Detlev Pilger im Inklusionsbereich der Schule über das Konzept, den besonderen Schulalltag und die infrastrukturelle und personelle Ausstattung. Dabei trat besonders hervor, dass für das gute Gelingen von Inklusion eine ausreichende räumliche und personelle Ausstattung erforderlich ist. In Hinblick darauf forderte Pilger die Abschaffung des Kooperationsverbots, sodass der Bund den Ländern und Kommunen mehr Geld für die besonderen Aufgaben der Schulen zur Verfügung stellen kann. 

Im weiteren Verlauf des Besuches fanden Diskussionsrunden mit den Sozialkundeleistungskursen statt. Hier ging es um Themen wie das Freihandelsabkommen Ceta, die Herausforderungen des Klimawandels, einen Ausblick auf die Bundestagswahl 2017 u.v.m. Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler an Vorschlägen für den richtigen Umgang mit dem Klimawandel. Hierbei verwies Pilger auf die große Errungenschaft der Einigung des Weltklimagipfels von Paris und die Verantwortung jedes Einzelnen. 

Alles in allem sorgte der Besuch dafür, dass die Oberstufenschüler nun eine bessere Vorstellung davon haben, wie die Arbeit im Bundestag funktioniert und politische Partizipation von jungen Menschen gelingen kann.

 

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.