Mein Praktikum in Berlin oder Wie ich einen 14-Stunden-Tag “überlebte”

Veröffentlicht am 27.10.2016 in Pressemitteilung

Von Lisa Martin: Als ich 2014 im Rahmen einer einwöchigen Schulfahrt nach Berlin gekommen war, durften wir das Reichstagsgebäude und das Paul-Löbe-Haus besichtigen und von da an wusste ich, dass ich hier gerne einmal ein Praktikum machen wollte.

Schon früh kam ich mit Politik in Berührung – waren es die Gespräche meiner Eltern am Küchentisch oder die interessanten Schulstunden. Nach meinem Abitur in Kaiserslautern, entschied ich mich für ein Studium der Politikwissenschaft im schönen Trier. Für mein studienbegleitendes Praktikum bewarb ich mich im Berliner Büro von Gustav Herzog und je näher es rückte, desto aufgeregter wurde ich.

Schon an meinem ersten Tag hatte ich die Kanzlerin durch das Paul-Löbe-Haus gehen sehen, ob das ein gutes Omen werden sollte? Ja! Es sollte nicht die letzte Politprominenz sein, die ich während meines Praktikums sehen sollte. Sigmar Gabriel während einer Plenardebatte, Verkehrsminister Alexander Dobrindt in einer Ausschusssitzung oder Thomas Oppermann bei einer interessanten Diskussion über Terrorismus.

Das Praktikum war genauso spannend wie ich es mir vorgestellt hatte. Es begann in einer Sitzungswoche und daher war die Woche voller Termine für Gustav Herzog. Gleich am zweiten Tag durfte ich mit zur Arbeitsgruppensitzung der SPD für Verkehr und digitale Infrastruktur, bei der sich angeregt über den Bundesverkehrswegeplan 2030 ausgetauscht wurde. Weiter ging es an diesem Tag mit der Veranstaltung „MdB trifft THW“, wo wir den Ortsbeauftragten des THW Kaiserslautern Daniel Riedel trafen, der uns die spannenden und lebensrettenden Maßnahmen des THWs erklärte. Darüberhinaus hatte ich noch die Möglichkeit eine Podiumsdiskussion zu besuchen, bei der die Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, der Linken, der SPD und der CDU über die zukünftigen Herausforderungen der Verkehrspolitik diskutierten. Nach diesem Tag war ich vollkommen k.o., doch Gustav Herzog war nach diesem 14-Stunden Tag noch gut gelaunt und scharfsinnig Als Highlight der Woche folgte die Ausschusssitzung zum Thema Verkehr und digitale Infrastruktur, bei der die Oppositionsfraktionen und die Regierungsfraktionen rege miteinander diskutierten.

In den sitzungsfreien Wochen wurde alles ein bisschen ruhiger und somit hatte ich die Zeit mich mit einigen Aufgaben zu beschäftigen. Darunter durfte ich mich der Wohnimmobilienkreditrichtlinie annehmen und eine Synopse über die verschieden Wahlgesetze schreiben. Neben der Arbeit im Büro gab es ein interessantes Praktikantenprogramm der SPD, bei dem wir die Möglichkeit bekamen mit Bundestagsabgeordneten über aktuelle Themen, wie die Erbschaftssteuer oder die EU nach dem Brexit zu diskutieren. Zusätzlich konnte ich an einer Besichtigung des Willy-Brandt- Hauses teilnehmen. Als ich das Büro betrat wurde ich freundlich von allen empfangen und mir fiel gleich die Verbundenheit von Gustav Herzog zu seinem Wahlkreis auf, denn natürlich hing ein Fanschal des 1. FCK im Büro. Und sonst fanden sich viele Anzeichen, dass Gustav Herzog ein Politiker ist, der stark in seinem Wahlkreis verwurzelt ist. Während meines Praktikums durfte ich feststellten, wie er sich mit jeder einzelnen Bürgeranfrage beschäftigt und sie weiterverfolgt.

Abschließen möchte ich mich bei Gustav Herzog, Ariane, Raschid und Jonas für die tolle Zeit in Berlin und die Chance bedanken, so tief in die Arbeit eines Abgeordneten und seines unentbehrlichen Teams einzutauchen.

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.