Ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Veröffentlicht am 23.01.2014 in Veranstaltungen

Foto: SPD Süpfalz

Bei ihrem Neujahrsempfang der etwas anderen Art stellte die südpfälzische SPD ehrenamtlich wirkende Menschen heraus. Mit „Menschen der Region“ wurden südpfälzische Initiativen und Gruppen ausgezeichnet, die ein Beispiel für Solidarität und Engagement sind. Das Programm für den Tag legte Thomas Hitschler, MdB und Vorsitzender der südpfälzischen Sozialdemokraten, gleich zu Beginn fest: „Heute wollen wir nicht die Mandatsträger und Spitzen der Landes- und Bundespartei in den Mittelpunkt stellen, sondern Menschen aus unserer Region, die sich für andere einsetzen und für eine solidarische Gemeinschaft einstehen.“

Der südpfälzische Unterbezirk ehrte drei Personengruppen:

- Initiative „Südstern hilft“ (Isabelle Fuchs), die allein im Jahr 2013 acht von Obdachlosigkeit betroffene Südpfälzerinnen und Südpfälzer aufnahm und begleitete.

- Eine Gruppe von Seniorinnen und Senioren um Pfarrer a. D. Ralf Piepenbrink, die sich einzigartig um die Pflege des Jüdischen Friedhofes, die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte und eine Gedenkfeier zur Pogromnacht in und um Ingenheim sorgen.

- Die Evangelische Jugend Wörth, die sich in zahlreichen Spendenaktionen um das Wohl der Taifun-Opfer auf den Philippinen verdient machten.

Patenschaften für das Ehrenamt übernahmen die pfälzischen Sozialdemokraten Jutta Steinruck (MdEP), ein regelmäßiger Gast der südpfälzischen SPD; Florian Maier, Kandidat der SPD für das Ortsvorsteheramt in Dammheim, sowie Carsten Welsch. In ihren Laudationes hoben die drei die Bedeutung des Ehrenamtes für Gesellschaft und Region hervor.

Neben der Ehrung der „Menschen der Region“ schwor Vorsitzender Hitschler seine Genossen im voll besetzten Saal des Dorfgemeinschaftshauses in Pleisweiler-Oberhofen auf die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen ein. Deutschland sei ein Integrationsland, in dem kein Platz für Rassismus und Intoleranz sein dürfe. „Sorgt dafür, dass der europäische Gedanke ein Gedanke von Frieden, Fortschritt und Wohlstand ist!“ rief er den knapp 200 applaudierenden Gästen entgegen, unter denen sich auch Sozialminister Alexander Schweitzer, Landrätin Theresia Riedmaier sowie die Landtagsabgeordneten Wolfgang Schwarz und Barbara Schleicher-Rothmund befanden.

Die Sozialdemokraten waren sich einig, dass nach einem anstrengenden Jahr 2013 die SPD gestärkt in die Kommunal- und Europawahl einsteigen könne. „Wir stehen gut in den Vorbereitungen und freuen uns, ein starkes Ergebnis für ein soziales Europa und vor allem sozial gerechte Kommunalpolitik zu erkämpfen“, so die Landtagsabgeordneten Schwarz (SÜW) und Schleicher-Rothmund gemeinsam.
 

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.