„Politik ist für mich menschlicher geworden“

Veröffentlicht am 13.07.2012 in Allgemein

Anna Metzner aus Neustadt/Wied war beim Girls Day in Berlin

Auf Einladung von Sabine Bätzing-Lichtenthäler, MdB konnte Anna Metzner aus Neustadt/Wied einen Tag in Berlin verbringen und Einblick in die Arbeit im Bundestag bekommen. Am Vorabend des Girls Day erfolgte der obligatorische Rundgang durch den Reichstag, um einen ersten Eindruck des "Arbeitsplatzes" zu erhalten.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte für die politisch interessierten Mädchen ein informatives Tagesprogramm zusammengestellt: So standen u.a. Gespräche mit dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Frank-Walter Steinmeier, sowie der Parlamentarischen Geschäftsführerin Iris Gleicke und ein World-Café auf dem Programm. Im Anschluss wurde es interaktiv mit einem Politik-Parcours über die Wege in der Politik und der Gesetzgebung. Bei diesem Planspiel kam den Mädchen die Aufgabe zu, in verschiedenen Fraktionen ein Gesetz zum „Wählen ab 16“auf den Weg zu bringen. Natürlich bestand auch die Gelegenheit, an einer Plenarsitzung zur Pflegereform live von der Zuschauertribüne aus teilzunehmen.

Übervoll mit diesen Eindrücken aus der Hauptstadt ging es dann für Anna wieder in die Heimat zurück. "Ich bin wirklich froh, dass ich meinen Girls Day in Berlin verbringen und hinter die Kulissen gucken durfte. Politik ist für mich mit diesem Besuch menschlicher geworden.", war Annas zufriedenes Resümee.

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.