Ortsumgehung mitten durch Mudersbach?

Veröffentlicht am 22.05.2012 in Kommunales

„Es muss möglich sein, eine Lösung zu finden, die die Bezeichnung ‚Ortsumgehung‘ auch wirklich verdient und dennoch finanziell umsetzbar ist“, kommentiert Sabine Bätzing-Lichtenthäler den geplanten Trassenverlauf mitten durch Mudersbach. Sie war ebenso wie der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen von der SPD-Gemeinderatsfraktion Mudersbach unter Führung von Karl-Heinz Haepp zu einem Informationsbesuch in die kommunale Begegnungsstätte Niederschelderhütte eingeladen worden.

Vor der Veranstaltung fuhren die Gäste die Trasse ab und informierten sich über die Details der Planung. Danach informierten die Mudersbacher Sozialdemokraten über die geplante Ortsumgehung (B 62) und stellten den aktuellen Diskussionsstand dar.

„Insbesondere auf dem Gemeinderat Mudersbach liegt eine große Last“, so Haepp und führt weiter aus: „Wenn wir uns gegen diese innerörtliche Trasse entscheiden, ist das Thema ganz vom Tisch.“ Haepp macht keinen Hehl daraus, dass man sich über die Verantwortung für die gesamte Region – also auch über Mudersbach hinaus – bewusst sei, jedoch werde man nicht zum Nachteil der Mudersbacher Bürger entscheiden. Sabine Bätzing-Lichtenthäler will sich nochmals um Gespräche bemühen, die eine Alternativtrasse zum Ziel haben. Einig war man sich, dass sich das Thema nicht für parteipolitische Spielchen eignet, weshalb man alle politischen Kräfte aufforderte, gemeinsam an diesem wichtigen Projekt zu arbeiten.

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.