Klaus Hagemann informiert sich bei Oppenheimer Gebrauchtwaren-Kaufhaus „Secondo“

Veröffentlicht am 02.05.2012 in Kommunales

Auch beim Oppenheimer Gebrauchtwaren-Kaufhaus „Secondo“ des Internationalen Bundes (IB) machen sich die massiven Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik durch die Berliner Koalition bemerkbar. Dort schrumpfte im vergangenen Jahr die Zahl an Plätze für Arbeitsgelegenheiten, den sogenannten „Ein-Euro-Jobs“, um nahezu ein Drittel. In Folge musste die dem Kaufhaus angegliederte Schreinerei, in der Jugendliche an den Arbeitsmarkt herangeführt wurden, geschlossen werden. Dies erfuhr der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) bei einem Besuch vor Ort von Betriebsleiter für den Bereich Rheinland-Pfalz-Ost/Südhessen, Hans-Ludwig Feggeler, und dem örtlichen Anleiter Michael Gutenkunst.

„Wir brauchen einen öffentlich geförderten zweiten Arbeitsmarkt, auf dem schwer vermittelbare Arbeitssuchende wieder eine längerfristige Perspektive durch Qualifikation und Weiterbildung erhalten. Dies gilt besonders für junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Deshalb setze ich mich für Jugendförderprogramme des Bundes ein, die den Jugendlichen eine zweite Chance bieten. Dazu gehören auch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Das ist gut angelegtes Geld für die Gesellschaft“, betonte Hagemann.

Nach Angaben des Betriebsleiters Feggeler liegt die Vermittlungsquote von „Secondo“ in Praktika und in den ersten Arbeitsmarkt, vor allem Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Mainz-Bingen, derzeit zwischen 30 bis 40 Prozent. Auch deshalb sicherte Hagemann zu, solche für die Region notwendigen Projekte wie „Secondo“ auch weiterhin auf Bundesebene zu unterstützen. Bereits 2005 hatte sich der Abgeordnete dafür stark gemacht, dass das vormalig von der Arbeiterwohlfahrt getragene Markthaus „Secondo“ und die dortigen Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Seit mehr als 13 Jahre biete „Secondo“ arbeitsfähigen Menschen die aufgrund ihres Alters, ihrer Ausbildung oder wegen bestimmter persönlicher Hemmnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben Arbeitsangelegenheiten an. Dabei gelingt es dem Warenkaufhaus, durch fachliche und persönliche Weiterbildungsmaßnahmen, selbst ältere Arbeitslose aus den Verbandsgemeinden Guntersblum, Nierstein-Oppenheim und Bodenheim, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.