Katarina Barley als „Aufsteigerin des Jahres“ ausgezeichnet

Veröffentlicht am 30.11.2016 in Pressemitteilung

Die Trierer Bundestagsabgeordnete und SPD-Generalsekretärin Katarina Barley ist mit dem Preis „Aufsteigerin des Jahres 2016“ geehrt worden. Im Rahmen des jährlich verliehenen Politikawards wurde sie als eine politische Nachwuchskraft gewürdigt, die sich im vergangenen Jahr in besonderem Maße durch politisches Talent, politischen Mut und politischen Erfolg ausgezeichnet habe. 

Katarina Barley sei erst seit einem Jahr in ihrem Spitzenamt als Generalsekretärin und dennoch verfüge sie, so die Begründung der Jury, bereits über deutlich gestiegene Bekanntheit und parteiübergreifende Anerkennung. Nach Meinung von Kennern des politischen Berlins gelinge es ihr, die SPD-Parteizentrale zu stärken und auf den Bundestagswahlkampf vorzubereiten.

Die Laudatio auf Katarina Barley hielt Bundestagspräsident Norbert Lammert. Er würdigte Barleys Überzeugungskraft und persönliche Ausstrahlung. Man müsse schon fest im politischen Glauben sein, um sich ihrem Charme zu entziehen. Sie habe in ihrem Job bewiesen, dass man sich politischen Geschäft durchsetzen und gleichzeitig offen und menschlich bleiben könne. 

Der Politikaward wird seit 2003 jährlich vom Magazin politik&kommunikation vergeben und ehrt Leistungen und Arbeiten aus dem Bereich der politischen Kommunikation. Sowohl Politiker als auch Profis der Kommunikationsbranche werden für ihre Leistungen in Wahlkämpfen und für politische Kampagnen ausgezeichnet.

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.