Starke Landesliste gewählt

Veröffentlicht am 03.05.2017 in Pressemitteilung

Die SPD Rheinland-Pfalz geht mit einem starken Team in den Bundestagswahlkampf. Bei der Landesvertreterversammlung in Lahnstein am 28. April herrschte beste Stimmung, die nun in einen leidenschaftlichen Wahlkampf mündet. Dabei bestätigten die Delegierten den Listenvorschlag des Landesvorstands ohne Änderungen.

Der SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz zeigte sich im Anschluss an die Abstimmung hochzufrieden mit der frisch gewählten Landesliste:
„Unsere Landesliste für die Bundestagswahl ist ein hervorragendes Angebot an die Wählerinnen und Wähler in Rheinland-Pfalz. Von langjährig erfahrenen Bundespolitikerinnen und Bundespolitikern bis hin zu ganz jungen Kandidatinnen und Kandidaten, die frischen Wind in die Politik bringen werden, haben wir ein gut gemischtes Team aufgestellt. An dessen Spitze steht mit Andrea Nahles die Frau, die unter anderem den Mindestlohn durchgesetzt hat. Sie weiß, wie man durch entschlossene sozialdemokratische Politik die Lebensrealität von Millionen Menschen verbessern kann.“

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin, blickt zuversichtlich Richtung September: „Die SPD ist geschlossen wie nie. Wir haben Lust auf Wahlkampf und wir wissen, wo wir stehen und wo wir hinwollen. Die SPD ist jetzt schon der Motor der großen Koalition und gibt im Bund den Takt vor. Nun gehen wir mit dem Ziel in den Wahlkampf, die nächste Bundesregierung anzuführen. Wir werden alles dafür tun, dass Martin Schulz unser nächster Bundeskanzler wird. Denn unser Ziel ist es, das Leben der Menschen in Deutschland besser zu machen. Es ist Zeit für mehr Zusammenhalt und mehr Gerechtigkeit. Wir kämpfen für gute Bildung in ganz Deutschland, für ein offenes Europa und für eine gerechte Finanzierung des Sozialstaats.“

Daniel Stich, Generalsekretär des SPD-Landesverbands Rheinland-Pfalz, ergänzt: „An unsere Erfolge in den letzten vier Jahren, die maßgeblich auch von unserer Spitzenkandidatin Andrea Nahles geprägt wurden, wollen wir nach dem 24. September anknüpfen. Wir wollen mit möglichst vielen rheinland-pfälzischen SPD-Abgeordneten in den Bundestag einziehen, um Martin Schulz zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zu wählen und für mehr soziale Gerechtigkeit in diesem Land zu sorgen!“

Die Landesliste der SPD Rheinland-Pfalz für die Bundestagswahl 2017:

1.     Nahles, Andrea
2.     Herzog, Gustav
3.     Barley, Katarina
4.     Held, Marcus
5.     Barnett, Doris
6.     Hitschler, Thomas
7.     Weber, Gabi
8.     Pilger, Detlev
9.     Glöckner, Angelika
10.    Kühl, Carsten
11.    Mackensen, Isabel
12.    Weingarten, Joe
13.    Diedenhofen, Martin
14.    Pauls, Jan
15.    Zilles, Benjamin
16.    Sieling, Claudia
17.    Seither, Johannes
18.    Greb, Eva-Luise
19.    Scheib, Heiko
20.    Küsel, Karin
21.    Barbig, Paul
22.    Merker, Isabelle
23.    Janson, Volker
24.    Eisold-Fritz, Julia
25.    Simon, Michael
26.    Späth, Sarah
27.    Eisold, Klaus
28.    Berger, Monika
29.    Kopp, Sascha
30.    Weber, Irene
31.    Jordan, Frank
32.    Milisenda, Eva
33.    Prinz, Christopher
34.    Nelson, Jürgen
35.    Stumpf, Thomas
36.    Paetz, Tobias
37.    Kastner, Benjamin

 

SPD

Auch die vierte Sondierungsrunde war von harten, intensiven Beratungen geprägt. SPD-Chef Martin Schulz äußerte am Donnerstagmorgen die Hoffnung, dass die Sondierungsberatungen abends abgeschlossen werden können. In einer "Menge von Punkten" habe man bereits Gemeinsamkeiten festgestellt. Schulz fügte aber hinzu: "Es gibt dicke Brocken, die wir noch aus dem Weg zu räumen haben."

10.01.2018 11:17
Intensive Verhandlungen.
An Tag 3 der Sondierungen wurde bis in die späten Abendstunden getagt. Halbzeit. In den Arbeitsgruppen haben CDU, SPD und CSU weiter intensiv miteinander verhandelt. Unter anderem wurden finanzielle Spielräume ausgelotet.

Am zweiten Tag der Sondierungsgespräche hatte SPD-Chef Martin Schulz betont, dass die künftige Bundesregierung eine aktivere, gestaltende Rolle in der Europäischen Union übernehmen müsse. Die Ergebnisse der Sondierungen sollten den Weg aufzeigen, wie Deutschland "wieder zum Motor der Europapolitik" werde, so Schulz. Er sei optimistisch, dass dies "unser gemeinsames Ziel" sei.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat ein Fazit der ersten Sondierungsrunde über eine Fortsetzung der großen Koalition mit CDU und CSU gezogen. "Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst", sagte Klingbeil am Sonntagabend.

Die SPD wird mit CDU und CSU "konstruktiv, aber ergebnisoffen" Sondierungsgespräche über die Bildung einer Bundesregierung aufnehmen. Das hat der Vorstand einstimmig beschlossen. "Ob die Gespräche in eine Regierungsbildung münden, ist offen", betonte SPD-Chef Martin Schulz am Freitag.